Kann man anhand der eigenen Hände etwas über die Persönlichkeit erfahren? Diese Frage sorgt immer wieder für Aufmerksamkeit. Besonders interessant ist dabei das Verhältnis zwischen Zeigefinger und Ringfinger.
In der Forschung wird dieses Verhältnis als 2D:4D-Verhältnis bezeichnet. Es beschreibt das Verhältnis der Länge des zweiten Fingers, also des Zeigefingers, zur Länge des vierten Fingers, dem Ringfinger. Wissenschaftler haben untersucht, ob dieses Merkmal mit bestimmten biologischen und Verhaltensmerkmalen zusammenhängt.
Doch aus einem Blick auf die eigene Hand lässt sich kein vollständiges Persönlichkeitsprofil erstellen.
Was ist das 2D:4D-Verhältnis?
Für das 2D:4D-Verhältnis werden Zeige- und Ringfinger miteinander verglichen.
Ist der Ringfinger beispielsweise länger als der Zeigefinger, fällt das Verhältnis entsprechend niedriger aus. Ist der Zeigefinger ähnlich lang oder länger, ist das Verhältnis höher.
Wissenschaftler messen die Finger dafür möglichst genau – häufig vom Ansatz des Fingers bis zur Fingerspitze. Ein bloßer Blick auf die Hand ist für präzise wissenschaftliche Aussagen nicht ausreichend.